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Kleine Materialkunde: Stoffe und Füllmaterialien

Kleine Materialkunde: Stoffe und Füllmaterialien

Der Aufwand für eine Kuscheltierreparatur hängt oft von den gegebenen Materialien ab. Diese entscheiden auch darüber, wie ein Kuscheltier gereinigt werden kann.

Einen Überblick mit den wichtigsten Plüschstoffen und Füllmaterialien sowie passenden Hinweisen und Tipps finden Sie im Folgenden.

Übersicht Stoffe

Baumwolle und Plüsch

Viele aktuelle Spielzeug-Kuscheltiere sind aus Baumwoll- und Plüschstoffen gefertigt. Sie können in der Regel in der Waschmaschine gereinigt werden. Die Auswahl an Farben und Qualität ist riesig. Baumwollstoffe für Plüschtiere sollten einen gewebten Rücken besitzen, so gerät diese nicht so schnell aus der Form.

Frottee

Frotteestoffe werden meistens für Babyspielzeug eingesetzt. Kuscheltiere aus Frottee sind besonders pflegeleicht und einfach waschbar. Es handelt sich um einen sehr günstigen Stoff.

Mikrofaser

Kuscheltiere aus Mikrofaser sind besonders weich und können wie Baumwollstoffe einfach gereinigt werden. Viele aktuelle Kuscheltiere im Handel haben ein Mikrofaser-Fell.

Alpaka

Das gleichnamige Lama aus Südamerika liefert die Wolle für den dicht gewebten Alpakastoff. Dieser ist sehr hochwertig und teuer und eignet sich nicht für Spielzeug. Er wird meist nur bei Sammlerbären eingesetzt. Stofftiere aus Alpaka dürfen auf keinen Fall in die Waschmaschine.

Mohair

Sehr alte Teddybären und auch neuere Sammlerbären sind oft aus Mohairplüsch. Das Material ist sehr hochwertig, aber leider wenig pflegeleicht. Mohair wird aus dem Haar der Angora-Ziege gewonnen und ist relativ teuer. Reparaturen und umfassende Reinigungen von Mohairbären sind ein Fall für den Profi.

Filz

Filzstoffe werden oft an den Kuscheltierpfoten und -beinen eingesetzt. Je nach Qualität sollte man hier bei der Nassreinigung besonders vorsichtig sein. Filzstellen sind gerade bei älteren Kuscheltieren häufig durchgescheuert und abgenutzt. Eine Erneuerung der betroffenen Körperteile dürfte einfach durchzuführen sein.

Übersicht Füllmaterialien

Synthetikwatte

Synthetische Wattefüllungen sind sehr beliebt bei der Kuscheltierherstellung. Diese sind nicht nur günstig, sondern auch gut für Allergiker geeignet. Plüschtiere mit solchen Füllmaterialien lassen sich in der Regel waschen. Die meisten aktuellen Spielzeug-Kuscheltiere sind mit Synthetikwatte gefüllt.

Stopfwatte

Bei selbstgebastelten Teddys kommt häufig Stopfwatte zum Einsatz. Von diesem Füllmaterial ist allerdings abzuraten. Es ist zwar günstig in der Anschaffung, aber viel zu weich. Den Kuscheltieren fehlt oft der Halt. Stopfwatte neigt zudem zur Klumpenbildung. Eine Nassreinigung kommt nicht in Frage.

Holzwolle

Die ersten Teddybären wurden mit Holzwolle gestopft. Heute wird dieses Naturmaterial nur noch bei hochwertigen und traditionell hergestellten Sammlerbären eingesetzt. Das Stopfen eines Plüschtiers mit Holzwolle ist eine Kunst für sich. Reparaturen alter Bären mit einer solchen Füllung sollten nur vom Fachmann übernommen werden.

Kunstoff-, Edelstahl, Glas- und Mineralgranulat

Diese Materialien werden in der Regel nur bei vereinzelten Körperteilen des Kuscheltiers eingesetzt. Sie dienen dazu, diesem mehr Gewicht zu verleihen und es griffiger zu machen. Gegen die Nassreinigung eines Stofftiers mit solchen Füllungen spricht normalerweise nichts, soweit das Restmaterial zum Waschen geeignet ist.

Schaumgummi

Schaumgummi-Flocken wurden vorwiegend in den 1970er-Jahren als erstes synthetisches Füllmaterial eingesetzt. Schaumstofffüllungen zersetzen sich gerne mit fortschreitenden Jahren und greifen so von innen das Gewebe des Kuscheltiers an. Oft sind auch Giftstoffe enthalten, die vor allem bei Kindern und Allergikern eine gesundheitliche Gefahr darstellen können. Bei Problemfällen ist in Sachen Kuscheltierreparatur auch hier ein Fachmann gefragt, der zur Not die komplette Füllung austauschen muss.

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